DSL TV: Fernsehen über die DSL-Leitung
Was ist das, was bringt es und wer bietet das?
Was ist Fernsehen über (V)DSL?

Der IP-Receiver, ähnlich dem Receiver für SAT-TV, wandelt das Signal dann wieder zurück, in ein für den Fernseher nutzbares, analoges oder digitales TV-Signal. So gelangt das TV-Programm über die Datenautobahn in die Wohnzimmer deutscher IPTV-Kunden. Anfang 2025 sahen schon über 4.4Millionen Haushalte hierzulande so fern. Die Tendenz ist seit Jahren steigend. Denn mit der Verfügbarkeit schnellerer Breitbandzugänge, nimmt auch linear die Verfügbarkeit von DSL-TV zu, auch wenn immer mehr Haushalte zum weitaus moderneren und leistungsfähigeren Glasfaser-Internet greifen.
Als Ausgabegerät wird natürlich Ihr ganz normaler Fernseher genutzt. In der Regel bemerkt der Anwender keinen Unterschied z.B. zum klassischen Kabel-TV. Die Vorzüge, welche IPTV bietet, hingegen schon! Aktuell gibt es vier IPTV-Anbieter. Das technisch bisher ausgereifteste Produkt bietet die Deutsche Telekom mit "Magenta-TV".
Die Zukunft liegt im DSL-Fernsehen
Fernsehen über die Breitbandleitung bietet eine Reihe von Vorteilen gegenüber klassischen TV-Übertragungswegen. Immer mehr Kunden erkennen die Möglichkeiten. Die Tendenz dürfte zudem in den kommenden Jahren weiter gleichbleibend nach oben weisen. Denn superschnelle Internetzugänge (wie z.B. per Glasfaser) sind bundesweit Vormarsch. Experten sagten schon frühzeitig einen anhaltenden Boom voraus. Wir haben vor einigen Jahren mit einem Experten zum Thema gesprochen und laden Sie zu unserem Interview mit Gary Schulz, Gründer und Geschäftsführer der MRG Multimedia Research Group, ein.Voraussetzungen für DSL-TV
Wie die Bezeichnung schon andeutet, ist ein DSL-Anschluss die Grundvoraussetzung. Dieser muss aber von der Leistungsfähigkeit bestimmten Mindeststandards genügen. Bei Vodafone liegt die minimale Datenrate im Bereich von ca. 12 MBit/s. Die Telekom setzt dagegen auf noch höhere Anforderungen an den Speed. Ein Anschluss mit 16 MBit gilt hier als unterste Grenze. Bei 1und1 wird sogar VDSL mit wenigstens 50 MBit verlangt. Bei O2 gibt es ohnehin nur noch Tarife ab 50 MBit/s.
Wir empfehlen statt DSL sogar VDSL mit oder 100 MBit oder gleich einen zukunftsfähigen Glasfaser-Tarif. Diese kosten in der Regel heute keinen Aufpreis mehr (siehe hier) und leisten auf Wunsch sogar 1000-2000 MBit/s.
Voraussetzung Nummer 2 ist die „Providerhomogenität“. Das bedeutet, dass Breitband-Anschluss und IPTV vom selben Unternehmen in einem Tarif bezogen werden müssen. Eine Mischung ist möglich, nur handelt es sich dann um Streaming-TV.
Fast alle Anbieter haben heute günstige Komplettpakete für Internet mit Telefon und TV im Angebot. Solche All-in-One Kombinationen (Tripleplay) gibt’s schon für rund 35-40 € im Monat.
Bei mir ist kein schnelles DSL verfügbar ...
In diesem Fall bietet sich Magenta-TV mit Hybrid-Internet von der Deutschen Telekom an. Auch ohne schnelle DSL-Leitung, bietet diese Variante nahezu dieselben Funktionen. Hier teilen sich 5G Mobilfunk und DSL die Last zusammen auf. Auf diese Weise können auch Regionen ohne schnellen Breitbandausbau teils bis über 300 MBit/s erhalten - genug also selbst für mehrere Streams in ultrascharfem 4K.
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