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10. 09. 2014

TV-Sender und andere Anbieter von Ultra-HD-Inhalten könnten in absehbarer Zeit ungeahnte neue technische Möglichkeiten erhalten. Denn der Verband Deutscher Kabelnetzbetreiber ANGA e.V. stellte auf der Internationalen Funkausstellung IFA kürzlich die neuesten Übertragungsstandards von Ultra-HD vor.

Entwicklung schreitet voran

In einem Schulterschluss aus den ANGA-Mitgliedern Eutelsat und Kabel Deutschland sowie Vodafone Deutschland wurden Übertragungsmöglichkeiten der Infrastrukturen VDSL, Satellit und Kabel präsentiert. Im Rahmen einer nahenden Markteinführung des Ultra-HD-Standards werden neue Übertragungswege immer wichtiger. Denn die großen Datenmengen müssen möglichst effizient übermittelt werden.

Neue Kompressionen

Maßgeblich und wichtig in der ANGA-Präsentation ist der sogenannte HEVC-Videokompressions-Standard. Dabei steht HEVC für “High Efficiency Video Coding”. Aber auch die beiden Kompressionsverfahren DVB-S2 sowie DVB-C2 (mittlerweile bereits in der zweiten Generation) könnten in Kombination mit effizienter Übertragungstechnik die kosteneffiziente Übertragung von Ultra-HD-Inhalten für Betreiber in greifbare Nähe rücken lassen.

Kaum verfügbare Inhalte

Zwar wurden bereits einige Ultra-HD-fähige Geräte vorgestellt, ob die neue Technologie zum Markteintritt aber wirklich so hohe Wellen schlägt wie erwartet, bleibt abzuwarten. Denn ob Ultra-HD wirklich bei den Nutzern auf Bestätigung stoßen wird ist bisher fraglich. Das liegt unter anderem daran, dass noch kaum Inhalte in Ultra-HD verfügbar sind. Der Komplettumstieg auf HDTV ist währenddessen immer noch nicht gänzlich abgeschlossen und war in den letzten Jahren um fast ein Viertel eingebrochen.

Holpriger Start in Aussicht

Der HEVC-Komprimierungsstandard ist bisher eben auch nur ein Prototyp. Gut, sicherlich, dass ANGA einen großen Schritt in Richtung der neuen und effizienten Komprimierungstechnik geht, aber ob sich die Entwicklung nicht überschlagen wird, ist nicht garantiert. Natürlich ist die Hoffnung innerhalb der Branche groß, die Flaute innerhalb mit Ultra-HD wieder aufzufrischen. Doch Ultra-HD ist bisher für kaum einen Nutzer leistbar, der ein wenig aufs Geld schauen muss. Es könnte also ein holpriger Start werden für die neue Auflösungsdimension.

 

Quelle: ANGA e.V.
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